3.06.22 17:49
Von: HEK

Kultusminister Tonne besucht neue BBS II-Labore für Elektromobilität und kollaborative Robotik

Am vergangenen Dienstag machte sich Kultusminister Grant Hendrik Tonne vorab ein Bild von den neuen Laborräumen der BBS II Emden, die mit modernster Technik für Elektromobilität und kollaborative Robotik im Rahmen der Zukunftsprojekte n21 und Industrie 4.0 ausgestattet bzw. erweitert wurden. Die offizielle Eröffnung findet am Freitag, dem 10. Juni, um 11 Uhr statt.


Kultusminister Tonne lässt sich das Konzept des Innovations- und Zukunftszentrum der BBS II Emden zeigen

BBS II-Schülerin Thessa Mohr demonstriert Minister Tonne die Möglichkeiten eines Roboters

BBS II-Schulleiter Björn Holzgrabe und Grant Hendrik Tonne lassen sich die Funktionsweise eines Roboters von Schüler Andreas Behrends erklären

Kultusminister Tonne überreicht BBS II-Schulleiter Björn Holzgrabe eine Förderungsurkunde über 350.000 Euro, mit dabei sind Volker Grendel (li.) und Matthias Arends (re.)

Sichtlich beeindruckt zeigte sich der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne vom Konzept des BBS II-Innovations- und Zukunftszentrums, welches ihm die Theorielehrkräfte Christian Schmidchen und Georg Janssen während seines Besuchs präsentierten. Die beiden BBS II-Lehrer führten den Minister anschließend gemeinsam mit ihren Kollegen Martin Siemens, Torsten Tjarks und Achim Poets sowie einigen Schüler*innen durch die neuen Laborräume der Schule und demonstrierten ihm die Einsatzmöglichkeiten der Zukunftstechnologien für den Unterricht. Seine Begeisterung wollte und konnte der Minister dabei nicht verbergen. Robotertechnik sei für die schulische Bildung außerordentlich wichtig, so Tonne. Dafür gebe es klare Signale aus der Industrie. Gerade im Bereich der digitalen Bildung sei das hohe Tempo der Veränderungen die große Herausforderung. Der größte Fehler, das machte der SPD-Politiker unmissverständlich klar, sei Stillstand an Schulen. Insbesondere die berufliche Bildung brauche deshalb die nötigen Veränderungen und Innovationen, um nicht von der Realität abgekoppelt zu werden. Umso wichtiger seien Leuchtturmschulen wie die BBS II Emden, die mit ihrer ganzen Strahlkraft bei Lernenden Lust auf Veränderung und auf Weiterentwicklung hervorriefen. In diesem Zuge betonte der Minister aber auch die gemeinsame Verantwortung von Schulen, Schulträgern und Politik. Er würdigte den Beitrag der beruflichen Bildung im Rahmen der Digitalisierung, die manches Mal zu Unrecht im Schatten von Hochschulen und Universitäten stünde und warb eindringlich dafür, den Fokus wieder stärker auf die duale Ausbildung zu richten.

Für die BBS II Emden hatte der Kultusminister zudem ein tolles Geschenk im Gepäck. Aus dem Digitalpakt Schule, der für die Stadt Emden eine Unterstützung von 2,35 Millionen Euro vorsieht, erhält allein das Bildungszentrum am Steinweg 350.000 Euro.

Schulleiter Björn Holzgrabe freut sich über den Ministerbesuch: „Durch den Masterplan Digitalisierung und die Robonatives Initiative werden Projekte wie n21 oder Industrie 4.0 möglich, dank derer die BBS II Emden zu einem regionalen Kompetenzzentrum für die digitale Bildung weiterentwickelt werden kann. Für die Unterstützung des Kultusministeriums möchte ich Herrn Minister Tonne an dieser Stelle in besonderem Maße danken.“