6.02.20 14:36
Von: HEK

„Jugend forscht“ in Emden – Regionalwettbewerb findet am 13. und 14. Februar 2020 in den Räumen der BBS II statt

Unter dem Motto „Schaffst du!“ präsentieren Deutschlands Nachwuchsforscherinnen und -forscher ihre kreativen und spannenden Projekte rund um die Themenfelder Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. In diesem Jahr haben sich bundesweit 11.768 Jugendliche mit 6409 Projekten für die Regionalwettbewerbe bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb angemeldet. Erfreulich ist zudem die seit Jahren zunehmende Zahl an Jungforscherinnen unter den Bewerbern. Zum ersten Mal in der Geschichte von Jugend forscht liegt der Anteil der Teilnehmerinnen bei über 40 Prozent. Am 37. Regionalwettbewerb Emden in der Nord-West-Region nehmen 145 Teilnehmer mit insgesamt 81 Projekten teil.


Gemeinsam für den Forschungsstandort Deutschland: 37. Regionalwettbewerb "Jugend forscht" an den BBS II Emden

Die JAG-Jungforscher Hauke Folkerts und Leon Steinhauer gemeinsam mit ihrem Betreuer Dr. Stefan Wild und Wettbewerbsleiter Georg Janssen (links)

Das aktuelle Plakat des Wettbewerbs (® Stiftung Jugend forscht e. V.)

Regionalwettbewerbsleiter Georg Janssen blickt mit Spannung auf die vielfältigen Arbeiten in den unterschiedlichen Fachgebieten, deren Leitidee der Wissensdrang nach dem Entdecken von Unbekanntem und von neuen Zusammenhängen bzw. der Neuaufbereitung und Weiterentwicklung von Zusammenhängen ist. Im Jahr 2019 hat BBS II-Lehrer Georg Janssen die Nachfolge des langjährigen Wettbewerbsleiters und ehemaligen BBS II-Schulleiters Ulrich Wiegers angetreten: „Ich danke allen Mitarbeitern und Lehrkräften der BBS II und der Stadt Emden, ohne die eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht realisierbar wäre und freue mich auf den Wettbewerbsstart.“

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Arbeiten der Ausstellenden in der Pausenhalle der BBS II Emden am Steinweg 25 zu besichtigen:

  • Donnerstag, 13. Februar, von 10:00 bis 17:30 Uhr und

  • Freitag, 14. Februar, von 09:00 bis 11:00 Uhr

  • die Festveranstaltung mit der Übergabe der Preise findet am Freitag, dem 15. Februar, um 11.30 Uhr im Gottesdienstraum der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Emden - Baptisten (Steinweg 27) statt

Die Projekte haben die unterschiedlichsten Ideen zum Gegenstand und sind den Kategorien Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik zuzuordnen. Alle Arbeiten werden von einer Jury, die aus insgesamt 45 Fachleuten aus Wirtschaft, Schule und dem Hochschul- und Universitätswesen besteht, kritisch beäugt und begutachtet. Die in Emden gekürten Siegerinnen und Sieger erwartet ein Ticket für den Landeswettbewerb nach Clausthal-Zellerfeld (Kategorie „Jugend forscht“) vom 23. bis zum 25 März bzw. nach Oldenburg (Kategorie „Schüler experimentieren“) vom 12. bis zum 14. März. Die Siegerinnen und Sieger von Clausthal-Zellerfeld qualifizieren sich darüber hinaus für den Bundeswettbewerb in Bremen vom 21. bis zum 24. Mai. Für die Kategorie „Schüler experimentieren“ findet kein Bundesentscheid statt.

Von den zehn Emder Projekten schickt allein das Johannes-Althusius-Gymnasium acht Jungforscherteams ins Rennen. Das Max-Windmüller-Gymnasium ist mit zwei Projekten dabei.

Die beiden JAG-Schüler Hauke Folkerts und Leon Steinhauer, betreut von Dr. Stefan Wild von der Hochschule Emden/Leer haben im Rahmen des Fachgebiets Physik das Biegeverhalten von unterschiedlichen Metallen untersucht. Das Besondere an dem Verfahren ist die Untersuchung im Nanobereich und die Sichtbarmachung der Ergebnisse durch Hologramme. Auch wurde von den beiden Gymnasiasten untersucht, welche Biegemuster und Verformungen bei einer Getränkedose entstehen, um die ein Gummiband gespannt ist. Alle wichtigen Informationen zum Experiment sowie die Ergebnisse werden die beiden Jungforscher an beiden Wettbewerbstagen in der Pausenhalle der BBS II Emden vorstellen.

Die weiteren Projektteilnehmer reisen aus Aurich, Bad Zwischenahn, Cuxhaven, Bad Bederkesa, Leer, Oldenburg, Rastede, Ritterhude und Wilhelmshaven an.

 

Hintergrund:

Der Wettbewerb „Jugend forscht“ wurde 1965 von Henri Nannen u. a. vor dem Hintergrund des existierenden Fachkräftemangels ins Leben gerufen. Und das mit großem Erfolg, denn es zeigt sich, so Regionalwettbewerbsleiter Georg Janssen, dass eine beträchtliche Zahl der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler auch im jeweiligen Fachgebiet ein Studium aufnehme.

In diesem Jahr findet der 55. Bundeswettbewerb statt. Niedersachsen ist in acht Regionalwettbewerbe aufgeteilt, bundesweit gibt es 90 Regionalwettbewerbe in den 16 Bundesländern. Das Einzugsgebiet des Regionalwettbewerbs Emden reicht von der Nordseeküste über Oldenburg und Ritterhude bis nach Cuxhaven. Geforscht wird in den oben genannten sieben Fachgebieten, unterteilt in die Sparten „Jugend forscht“ (Schüler und Studierende von 15 bis 21 Jahren) und „Schüler experimentieren“ (ab Klasse 4 bis 14 Jahre).

Der Regionalwettbewerb Emden wird unterstützt von der Stadt Emden, den Stadtwerken Emden und den Sparkassen Emden, Aurich-Norden, Cuxhaven, Oldenburg, Rotenburg Osterholz und Wilhelmshaven.