Fachschule Technik

50-jähriges Jubiläum der Technikerausbildung


Die Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg rief im Jahre 1957 den Verein „Technikerschule Emden e.V.“ ins Leben. Gedacht war der Unterricht für Gesellen und Facharbeiter, die bereits über eine einschlägige Berufspraxis verfügten und beruflich „aufsteigen“ wollten. Der Unterricht in vier Klassen im Maschinenbau und im Schiffbau bildete zunächst den Grundstock dieser Ausbildung. Später kamen Elektrotechnik und Bautechnik hinzu und im Jahre 1963 wurde die Ausbildung an der Fachschule in staatliche Trägerschaft übergeben. Von nun an waren die Absolventen der Technikerschule „Staatlich geprüfte Techniker“.

Anzumerken ist an dieser Stelle, dass die Studierenden die Technikerschule neben ihrer Berufstätigkeit in Abendform dreieinhalb Jahre besuchten.
Später wurde diese Ausbildung ergänzt um die so genannte „Vollzeitform“ – d.h.: Die Studierenden der Technikerschule besuchen ganztägig die Schule und stehen während dieser Zeit in keinem Arbeitsverhältnis. Diese Ausbildung dauert zwei Jahre. Unbenommen davon ist die Teilzeit- bzw. Abendform mit vierjähriger Ausbildungszeit erhalten geblieben.


In enger Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Unternehmen führen die Studierenden über einen Zeitraum von drei Monaten eine Projektarbeitsphase durch. Die Aufgabenstellungen können in den Bereichen Entwicklung und Konstruktion, Fertigungs- oder Automatisierungstechnik und Produktionsmanagement angesiedelt sein. 
Diese intensive Praxisorientiert führt häufig dazu, dass die Absolventen der Technikerschule von den Betrieben in Arbeitsverhältnisse übernommen werden. In der Regel finden sich die Techniker in Führungspositionen des mittleren Managements wieder.