Der Übergang von der Schule in den Beruf stellt für viele Schülerinnen und Schüler eine große Schwierigkeit dar. An dieser wichtigen Nahtstelle in den Berufsbiografien der Jugendlichen ist Unterstützung erforderlich, damit möglichst alle zur Teilhabe am Berufs- und Arbeitsleben befähigt werden.

Seit mehreren Jahren kooperiert die BBS II Emden mit den Haupt- und Realschulen der Stadt Emden und der näheren Umgebung, um jungen Menschen erste berufliche Orientierung zu ermöglichen. Seit dem Schuljahr 2013/14 werden die Förderschule Emden und die IGS Emden in das Kooperationsprojekt aufgenommen.

Das Konzept sieht dabei vor, dass Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 allgemein bildender Schulen an einem festen Wochentag während eines kompletten Schulhalbjahres an die BBS II kommen und dort fachpraktischen Unterricht in verschiedenen Fachrichtungen besuchen, um so erste Erfahrungen in Holz-, Metall- oder Elektrowerkstätten, der Bauhalle, Küchen der Hauswirtschaft oder Gastronomie, im Friseursalon oder im Pflegebereich sammeln zu können. Dabei soll sichergestellt werden, dass die Schüler mindestens zwei - nach Möglichkeit aber drei - Berufsfelder kennenlernen.

Ziel dieser Maßnahme ist es, die Ausbildungsfähigkeit durch frühzeitige praxisbezogene und systematische Berufsorientierung zu sichern und die Berufswahlkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu stärken, um dem ansteigenden Fachkräftemangel zu begegnen. Darüber hinaus zeigt die Berufsorientierung an der BBS II Emden, dass zudem Hemmschwellen beim Übergang von Schule in den Beruf oder von der allgemein bildenden in die berufsbildende Schule abgebaut werden können.

Ansprechpartner: Björn Holzgrabe und Hanno Stromann (NACHNAME@bbs2-emden.de bzw. in Raum 216).