14.02.22 11:27
Von: HEK

Sieger des diesjährigen Regionalwettbewerbs Jugend forscht wieder per Livestream geehrt

Auch in diesem Jahr konnte aufgrund der Corona-Pandemie der Regionalwettbewerb Jugend forscht in Emden nicht als Präsenzveranstaltung stattfinden. Die Ehrung aller Siegerinnen und Sieger wurde – wie bereits 2021 – per Livestream vorgenommen. BBS II-Schulleiter Björn Holzgrabe und Wettbewerbsleiter Georg Janssen führten als Moderatoren durch eine sehr gelungene, abwechslungsreiche und kurzweilige Veranstaltung.


Die beiden Moderatoren der diesjährigen Siegerehrung: Georg Janssen (re.) und Björn Holzgrabe (re.)

Oberbürgermeister Tim Kruithoff spricht allen Jungforscherinnen und Jungforschern seine Dankbarkeit aus

Manfred Ackermann, Geschäftsführer der Stadtwerke Emden, wendet sich per Videobeitrag ebenfalls an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Was könnte das diesjährige Wettbewerbsmotto „Zufällig genial“ mit einer Glühbirne zu tun haben? Diese Frage stellte Regionalwettbewerbsleiter Georg Janssen seinem Co-Moderator Björn Holzgrabe und startete damit die diesjährige Siegerehrung zum 39. Regionalwettbewerb Jugend forscht in Emden. Der BBS II-Schulleiter machte mit seiner Antwort den immerwährenden Forschungsprozess anhand der Glühlampe deutlich: Aus einem leuchtenden Glühdraht im 19. Jahrhundert wurde Ende des 20. Jahrhunderts die Halogenlampe, welche wiederum inzwischen größtenteils von der LED-Lampe abgelöst worden ist. Diese Entwicklung stehe, so die Moderatoren, ganz im Zeichen des Wettbewerbs Jugend forscht und zeige, dass auch geniale Erfindungen Stück für Stück weiterentwickelt werden. 

Georg Janssen ehrte die vielen Jungforscherinnen und Jungforscher, die an den Wettbewerben „Schüler experimentieren“ und „Jugend forscht“ teilgenommen haben und sprach ihnen seinen Dank und seine Bewunderung für die faszinierenden Projektideen, die überzeugenden Ergebnisse und die dazugehörige Vorbereitung aus. Insgesamt haben 95 Schülerinnen und Schüler mit 52 Projekten am diesjährigen Regionalwettbewerb in Emden teilgenommen. Ebenso dankte er den 21 Projektbetreuerinnen und –betreuern, allen Jurorinnen und Juroren sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ohne die der Wettbewerb nicht möglich gewesen wäre. Um der diesjährigen Veranstaltung ebenso einen Wettbewerbscharakter zu verleihen, wurde im Anschluss ein Zusammenschnitt von Bildern der vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezeigt. 

In einem Videobeitrag bedankte sich Emdens Oberbürgermeister Tim Kruithoff für all die beeindruckenden Projekte. Er wies darauf hin, wie wichtig junge Menschen mit kreativen Ideen, Visionen und Entdeckergeist für Emden, Deutschland und die ganze Welt seien. Für das im kommenden Jahr stattfindende 40. Jubiläum des Regionalwettbewerbs in Emden wünsche er sich von ganzem Herzen wieder eine Präsenzveranstaltung. Manfred Ackermann, Geschäftsführer der Stadtwerke Emden, verwies in einem weiteren Beitrag auf die Bedeutung von Forschung und Innovation, die derzeit gerade im Hinblick auf das Corona-Virus oder bei Fragen nach Klimaschutz und Nachhaltigkeit sehr sichtbar sei. Forschung sei für alle Bereiche des Lebens von hoher Relevanz. Live in die Veranstaltung wurde per Telefon zudem Valentina Holle, Leiterin des Landeswettbewerbs Schüler experimentieren, zugeschaltet. Sie gratulierte allen Gewinnerinnen und Gewinnern und lud sie herzlich zu den niedersächsischen Landeswettbewerben ein, die im März bzw. April ausgerichtet werden.

Neben den vielen Siegerinnen und Siegern gelang es auch zwei Projektteams aus Emden, das virtuelle Siegerpodest zu erklimmen. Mayra Wilts und Jule Hoffmann, beide Schülerinnen der Grundschule Larrelt, gewannen in der Kategorie Arbeitswelt mit ihrem Projekt „Aluminium-Recycling: Vom Teelicht zum wertvollen Rohstoff“ den 1. Preis. Auch JAG-Schülerin Nele Drüner, die bereits mehrfach den Regionalwettbewerb gewonnen hat, konnte mit ihrem Physik-Projekt „Die weiße LED: Weiß ist nicht gleich weiß“ die Jury überzeugen und gewann ebenfalls den 1. Preis. 

 

Falls Sie die Siegerehrung verpasst haben oder diese einfach noch einmal anschauen möchten, klicken Sie auf den unten stehenden Link: