27.08.19 15:33
Von: HOL

"DON'T DRINK AND DRIVE Academy" schult Fahranfänger

Nüchtern fahren macht Schule – Schülerinnen und Schüler der BBS II Emden testen Promille-Fahrsimulator mit innovativer Virtual Reality-Technik ... und auch die fahrerfahrenen Lehrkräfte lernen etwas dazu.


DDAD-Coach Leonard Liebel betreute die Teilnehmer am Fahrsimulator, auch Schüler Wilko Dillage konnte eine virtuelle Kollision im Straßenverkehr nicht verhindern.

Mit Simulationsbrille verzögert sich die Reaktionszeit von Berufsfachschüler Kadir Konakci sichtlich, sehr zum Vergnügen seiner Mitschüler, denen jedoch das gleiche Schicksal drohte ...

Im Promille Parcours versuchten Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte Pylonen auszuweichen, stolperten dabei jedoch regelmäßig ...

Im Schulungsfahrzeug der DDAD erlebten die Teilnehmer eine virtuelle Promillefahrt, DDAD-Coach Leonard Liebel (5.v.r.) informierte über den Strafenkatalog jedes Vergehens

Die „DON’T DRINK AND DRIVE Academy” besuchte am heutigen Dienstag, 27. August 2019, von 08:30 Uhr bis 15:00 die BBS II Emden. Im Promille-Fahrsimulator mit VR-Brille erlebten die Schülerinnen und Schüler eindrücklich und hautnah, wie sich Alkohol auf die Fahrtüchtigkeit auswirkt. Im „Promille-Parcours“, mit Reaktionstests und im Gespräch klärten die geschulten Promoter der Academy über die Gefahren von Alkohol am Steuer sowie über Strafen und Versicherungsfolgen auf. Die Einsätze der „DDAD Academy“ stehen 2019 unter der Schirmherrschaft des Ministers für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung des Landes Niedersachsen, Dr. Bernd Althusmann.

Die BBS II Emden bilden als modernes Berufsbildungszentrum die ideale Plattform, um junge Fahrerinnen und Fahrer ebenso wie Führerscheinneulinge, für die ein Alkoholverbot am Steuer gilt, mit der Botschaft „Wer fährt, bleibt nüchtern!“ zu erreichen. Im Mittelpunkt der Aktion steht der computergesteuerte Virtual Reality Promille-Fahrsimulator: Die VR-Brille vermittelt den Schülerinnen und Schülern eindringlich und „ohne Filter“ eine Simulation der Beeinträchtigungen des Fahrvermögens unter Alkoholeinfluss: Verzögerte Reaktionszeiten, Tunnelblick, eingeschränktes Gesichtsfeld, und Koordinationsschwierigkeiten beim Geradeausfahren werden im Simulator gefahrlos aufgezeigt.

Die Schülerinnen und Schüler aus Berufsfachschule und Berufsschule zeigten sich begeistert von der Aktion, welche die Präventionsarbeit an der BBS II Emden sinnvoll ergänzt. Unter dem Einfluss der Simulationsbrille verzögerten sich die Reaktionszeiten und die Orientierung im Raum wurde sichtlich erschwert. Im Fahrsimulator erkannten die Fahrschüler und Führerscheinneulinge, welchen Einfluss Rauschmittel auf das individuelle Fahrverhalten haben, selbst bei höchster Konzentration konnte manche virtuelle Kollision nicht verhindert werden.

Und auch die Lehrkräfte waren neugierig und setzten sich mit virtueller Brille hinter das Lenkrad des Schulungsfahrzeugs ... wo sie sehr zum Vergnügen der beobachtenden Schülerschaft ihre Grenzen aufgezeigt bekamen. Lächelnd und unversehrt konnte anschließend der Unterricht wieder aufgenommen werden, die gewonnenen Eindrücke der Schulungseinheit werden dabei in anschaulicher Erinnerung bleiben und so hoffentlich für ein noch bewussteres und sichereres Fahrverhalten der jungen Verkehrsteilnehmerinnen und -nehmer sorgen.

Hintergrund:

Die Kampagne „DON’T DRINK AND DRIVE“ der Spitzenverbände aus den Branchen Bier, Wein, Sekt und Spirituosen besteht seit 1993 und ist somit die älteste fortlaufende Verkehrssicherheitskampagne Deutschlands. Die Initiative beinhaltet neben der Event-Komponente der „DDAD Academy“ den Internetauftritt www.ddad.de. Im Bereich Social Media ist die Kampagne auf YouTube (www.youtube.com/DDADtube) und einer eigenen Seite auf Facebook (www.facebook.com/ddad) aktiv. Seit diesem Jahr ist „DON’T DRINK AND DRIVE“ auch auf Instagram (www.instagram.com/ddad_de) mit einer eigenen Online-Kampagne präsent.