7.02.19 15:07
Von: HEK

„Jugend forscht“ in Emden – Regionalwettbewerb findet am 14. und 15. Februar 2019 in den Räumen der BBS II statt

Unter dem Motto „Frag Dich!“ präsentieren Deutschlands Nachwuchsforscher ihre kreativen und spannenden Projekte rund um die Themenfelder Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. In diesem Jahr haben sich bundesweit 12.150 Jugendliche mit 6617 Projekten für die Regionalwettbewerbe bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb angemeldet. Am 36. Regionalwettbewerb Emden in der Nord-West-Region nehmen 143 Teilnehmer mit insgesamt 79 Projekten teil.


Gemeinsam für den Forschungsstandort Deutschland: 36 Regionalwettbewerb "Jugend forscht" an den BBS II Emden

Das aktuelle Plakat des Wettbewerbs (® Stiftung Jugend forscht e. V.)

Die JAG-Jungforscherinnen Larissa Hoffmann (re.) und Anastasia Unguranu mit Wettbewerbsleiter Georg Janssen

Regionalwettbewerbsleiter Georg Janssen blickt mit Spannung auf die vielfältigen Arbeiten in den unterschiedlichen Fachgebieten, deren Leitidee der Wissensdrang nach dem Entdecken von Unbekanntem und von neuen Zusammenhängen bzw. der Neuaufbereitung und Weiterentwicklung von Zusammenhängen ist. Für den BBS II-Lehrer Georg Janssen, der in letzten Jahren als Juror und Mitarbeiter bereits eine Menge Erfahrung sammeln konnte, ist der diesjährige Wettbewerb ein ganz besonderer, da er erst kürzlich die Nachfolge des langjährigen Wettbewerbsleiters Ulrich Wiegers angetreten hat: "Ich danke allen Mitarbeitern und Lehrkräften der BBS II und der Stadt Emden, ohne die eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht realisierbar wäre und freue mich auf den Auftakt."

 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Arbeiten der Ausstellenden in der Pausenhalle der BBS II Emden am Steinweg 25 zu besichtigen:

  • Donnerstag, 14. Februar, von 10:00 bis 17:30 Uhr und
  • Freitag, 15. Februar, von 09:00 bis 11:00 Uhr
  • die Festveranstaltung mit der Übergabe der Preise findet am Freitag, dem 15. Februar, um 11.30 Uhr im Neuen Theater der Stadt Emden statt

Die Projekte haben die unterschiedlichsten Ideen zum Gegenstand und sind den Kategorien Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik zuzuordnen. Alle Arbeiten werden von einer Jury, die aus insgesamt 45 Fachleuten aus Wirtschaft, Schule und dem Hochschul- und Universitätswesen besteht, kritisch beäugt und begutachtet. Die in Emden gekürten Sieger erwartet ein Ticket für den Landeswettbewerb nach Clausthal-Zellerfeld (Kategorie „Jugend forscht“) vom 18. bis zum 20 März bzw. nach Oldenburg (Kategorie „Schüler experimentieren“) vom 28. bis zum 30. März. Die Sieger von Clausthal-Zellerfeld qualifizieren sich darüber hinaus für den Bundeswettbewerb in Chemnitz vom 16. bis zum 19. Mai. Für die Kategorie „Schüler experimentieren“ findet kein Bundesentscheid statt.

Von den vierzehn Emder Projekten schickt allein das Johannes-Althusius-Gymnasium zwölf Jungforscherteams ins Rennen. Das Max-Windmüller-Gymnasium und die IGS Emden sind mit jeweils einem Projekt dabei.

Die beiden JAG-Schülererinnen Larissa Hoffmann und Anastasia Unguranu haben sich im Rahmen des Fachgebiets Biologie mit der Frage beschäftigt, welche Mittel die geeignete Wahl im Umgang mit Hausschimmel sind. Dafür haben sie auf einem Tapetenstück, das mit Kleister und Farbe versehen wurde, Schimmel gezüchtet und diesen mit verschiedenen Hausmitteln sowie professionellen Reinigern behandelt. Alle wichtigen Informationen zum Experiment sowie die Ergebnisse werden die beiden Jungforscherinnen an beiden Wettbewerbstagen in der Pausenhalle der BBS II Emden vorstellen.

Die weiteren Projektteilnehmer reisen aus Aurich, Bad Zwischenahn, Cuxhaven, Bad Bederkesa, Oldenburg, Rastede, Ritterhude und Wilhelmshaven an.

 

Hintergrund:

Der Wettbewerb „Jugend forscht“ wurde 1965 von Henri Nannen u. a. vor dem Hintergrund des zum damaligen Zeitpunkts ebenfalls existierenden Fachkräftemangels ins Leben gerufen. Und das mit großem Erfolg, denn es zeigt sich, so Regionalwettbewerbsleiter Georg Janssen, dass eine beträchtliche Zahl der teilnehmenden Schüler auch im jeweiligen Fachgebiet ein Studium aufnehme.

In diesem Jahr findet der 54. Bundeswettbewerb statt. Niedersachsen ist in acht Regionalwettbewerbe aufgeteilt, bundesweit gibt es 88 Regionalwettbewerbe in den 16 Bundesländern. Das Einzugsgebiet des RW Emden reicht von der Nordseeküste über Oldenburg und Ritterhude bis nach Cuxhaven. Geforscht wird in den oben genannten sieben Fachgebieten, unterteilt in die Sparten „Jugend forscht“ (Schüler und Studierende von 15 bis 21 Jahren) und „Schüler experimentieren“ (ab Klasse 4 bis 14 Jahre). Der Regionalwettbewerb Emden wird unterstützt von der Stadt Emden, den Stadtwerken Emden und den Sparkassen Emden, Aurich-Norden, Oldenburg, Rotenburg Osterholz, Cuxhaven und Wilhelmshaven.