16.06.18 12:06
Von: HOL

"The Singing Gossners" gastierten im Amphitheater

Jugendband der indischen Gossner-Kirche machte Station in Emden. Fünf Bandmitglieder berichteten über die Situation der indischen Ureinwohner, den Adivasis. Indien-AG der BBS I und BBS II Emden organisierte den Besuch, Bürgermeisterin Andrea Risius und Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr begrüßten die weitgereisten Gäste.


Die indischen Gäste mit Gastgebern im Amphitheater

Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr, Dr. Margaretha Nolte (Schulleiterin BBS I), Ulrich Wiegers (Schulleiter BBS II) und Kurt Hannappel (Indien AG, BBS II) lauschten den Klängen der indischen Musiker

Zeigte sich begeistert von der Kooperation der Emder Berufsschulen und berichtete über seine Erfahrungen beim Besuch der Adivasi in Indien: Regionalbischof Dr. Detlef Klahr

Am vergangenen Freitag füllte sich bei bestem Wetter das Amphitheater am Emder Steinweg. Schülerinnen und Schüler beider Emder Berufsschulen besuchten ein Konzert der indischen Band "The Singing Gossners", die in dieser Woche in Emden gastierten.

Neben dem Konzert informierte die Indien-AG beider Emder Berufsschulen über zwei Entwicklungsprojekte, die sie seit fast zehn Jahren begleitet und unterstützt. Das Technical Trainings Centre (TTC Fudi) ermöglicht mittellosen Adivasis eine Berufsausbildung, im Martha Kindergarten werden Kinder unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern betreut und gefördert.

Bürgermeisterin Andrea Risius und Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr begleiten das Info-Konzert und sprachen Grußworte für die Stadt Emden und die Evangelisch-lutherische Kirche.

Die Indien-AG organisierte den einwöchigen Aufenthalt der Gruppe. Neben weiteren Info-Veranstaltungen in den Schulen und einem umfangreichen Besuchsprogramm stand die Beteiligung am Gossner Tag in Norden auf dem Programm.

The Singing Gossners gestalteten auch den musikalischen Rahmen beim Generalkonvent des Ev.-luth. Sprengels Ostfriesland-Ems mit, der in der Johannes-à-Lasco-Bibliothek stattfand.

Die Verbindung der Ostfriesen zu den internationalen Aktivitäten der Gossner Mission mit Sitz in Berlin besteht seit über 180 Jahren, als der ehemals katholische Pfarrer Johannes Evangelista Goßner einige arbeitslose ostfriesische Handwerker auf deren Bitte zu Missionaren ausbildete. Die Konfession spielte dabei keine Rolle, wichtig war von Anfang an die soziale Umsetzung der christlichen Botschaft. Heute ist die Gossner Mission in Indien, Nepal, Sambia, Uganda und Deutschland aktiv.

Kontakt: Berufsschulpastor Michael Schaper