5.01.18 14:40
Von: CON (HEK)

BBS II und Max mit 15 Roll-Ups nach Lodz

In der kommenden Woche wird die Ausstellung „Reise ohne Wiederkehr“ in Polen gezeigt.


Schüler und Lehrer vor einem Roll-Up in polnischer Sprache zur Ausstellung „Eine Reise nach Lodz“. Von links: Janik Hinrichs, Dr. Rolf Uphoff, Focko Kleingarn, Elena Gadow, Folkert Heikens, Mattis Groening, Jan-Niklas Bedenski und Gero Conring.

Im Oktober 2016 entwarfen der Historiker Christian Röben, Dr. Rolf Uphoff vom Stadtarchiv Emden und SchülerInnen der BBS II Emden eine Ausstellung mit dem Titel „Reise ohne Wiederkehr – Wege in das Grauen“, die im Foyer der Volkshochschule Emden gezeigt wurde. Die Geschichte der Deportation der letzten jüdischen Ostfriesen aus Aurich, Emden und Norden nach Litzmannstadt wurde im vergangenen Jahr auf fünfzehn Tafeln präsentiert. Neben der Deportation nach Litzmannstadt werden in der Ausstellung das Leben im Ghettto, das „Greisenheim der Ältesten der Juden in Lodz“, die Ermordung in Kulmhof und das Austauschprojekt Emden-Lodz thematisiert.

Ein Segment beschäftigt sich mit dem Schulprojekt, welches seit 2012 jährlich in Deutschland und Polen stattfindet. Die von Ewa Glubinska ins Polnische übertragene Ausstellung ist als „Basisausstellung“ gedacht, die in den nächsten Jahren mit neuen Erkenntnissen und Projekterfahrungen ergänzt wird.

Die Roll-Ups sollen in Polen an verschiedenen Schulen und in Archiven gezeigt werden. Der erste Ausstellungsblock wird im Polytechnischen Lyzeum Lodz laufen, anschließend folgt das Gymnasium Johannes Paul II in Ozorkow, nördlich von Lodz.

Zehn SchülerInnen der BBS II Emden werden von ihren Lehrern Folkert Heikens und Gero Conring nach Lodz begleitet. Zehn SchülerInnen vom Max-Windmüller-Gymnasium Emden fahren mit den Lehrern Andreas Makus und Martin Stenke nach Ozorkow.